Der Garten umfasst insgesamt etwa 1,5 ha Fläche, welche sich in verschiedene Bereiche gliedert, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Entlang der Straße befinden sich die üppigen Gärten mit Pflanzen, die es nicht allzu trocken möchten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Wohnhauses hingegen befindet sich der Grillplatz und im Anschluss unser Wüstengarten. Dazu gesellen sich noch verschiedene kleinere Beete und Bereiche, die der Obst und Gemüsekultur gewidmet sind. All dies ist umgeben von artenreichen Wiesen in einer malerischen Landschaft.
In der angeschlossenen Gärtnerei mit nicht alltäglichem Sortiment können sie besondere Pflanzen für Ihren Garten erwerben.
Unser Garten und die Gärtnerei
Der Wüstengarten
Mit etwa 5800 m² ist dies der größte, auffälligste und somit namensgebende Teil des Gartens. Hierzu zählen aber auch die Wiese und die mit Yuccas gespickte Böschung am Rande. Die speziell angelegten Wüstenbeete ohne Rasenfläche kommen auf gut 1600 m². Mit dem Bau des ersten Beetes habe ich im Frühling 2004 begonnen. Schon bald wurde es erweitert und alle paar Jahre kam ein neuer Teil hinzu. Das bisher letzte Beet wurde 2025 errichtet.
Im Winter dominieren die starken Strukturen von Yuccas und Gehölzen, aber schon von Frühling bis zum Herbst blüht es hier so üppig, dass man eigentlich kaum von einer Wüste sprechen kann. Doch die vielen winterharten Kakteen und Agaven verweisen auf die trockenen Bedingungen hier. Kombiniert werden Pflanzen jeglicher Art und Herkunft in den Beeten, solange sie mit den gebotenen Standortbedingungen zurechtkommen und sie uns in das Bild passen.
In der Gestaltung legen wir großen Wert auf starke Kontraste in Form und Farbe.
Neben der großen Vielfalt an Palmlilien (Yucca spp.) gibt es hier noch eine artenreiche Sammlung von winterharten Kakteen (Opuntia, Echinocereus und Escobaria), Mittagsblumen (Delosperma), Bartfaden (Penstemon) zu bestaunen. Gräser finden zwar überall im Garten Verwendung, sind in den Wüstenbeeten aber auch ein wichtiges Element. 2016 neu hinzugekommen ist ein kleines Araukarien-wäldchen (Araucaria araucana), das ich mir schon lange gewünscht hatte. Viele Jahre wurde ein etwa 100 m² großer Teil mit feuchtigkeitsempfindlichen Pflanzen im Winter durch ein luftiges Regendach geschützt. Seit dem Winter 2020/21 wird auf den großflächigen Regenschutz verzichtet.
Der Schattengarten
Zu den auffallensten Pflanzen hier zählen die schon genannte Bananenstaude (Musa basjo) und eine Faden-Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana 'Imbricata Pendula'), als Schattenspender fungiert eine alte Maikirsche. Eine Besonderheit ist auch eine großblättrige Magnolie (Magnolia macrophylla) am Rand des Gartens. Zur Blütezeit besonders auffallend sind noch die Kamelien (Camellia japonica und C. sasanqua), winterharten Fuchsien (Fuchsia spp.) und Begonien (Begonia grandis), sowie eine Reihe weiterer Schattenstauden und exotischer Gehölze.
Der Moorbeetgarten
Der Wunsch nach einem eigenen Moorbeet wurde 2006 umgesetzt. Hierbei ist das eigentliche Moorbeet, welches leider nur wenige m² ausmacht, in eine waldähnliche Anpflanzung eingefügt, die ähnlich wie im Schattengarten aufgebaut ist.
Durch einen heftigen Sturm im September 2025 gingen einige alte Bäume in diesem Bereich verloren. Ein Maulbeerbaum (Morus nigra) spendet der Unterbepflanzung immer noch kühlen Schatten. Umrandet ist der Garten mit einer bunten Gehölzsammlung: Korkeiche (Quercus suber), Zwerg-Küstenmamutbaum (Sequoa sempervirens 'Adpressa'), Bunter Etagenhartriegel (Cornus controversa 'Variegata'), Lavendelheide (Pieris spp.), vielem mehr. Zwei alte Nussbäume, die uns an heißen Sommertagen kühlen Schatten spendeten, mussten durch ein „Eucalyptus-Wäldchen“ ersetzt werden.
Zusätzlich zu diesem Moorbeet ist in einem Wüstenbeet ein winziges Kalkmoor integriert, das allein durch die darin enthaltenen Orchideen auffällt.
Der Grillplatz
In einer kleinen Nische wächst ein Feigenbaum (Ficus carica). Eine Blumenesche (Fraxinus ornus) spendet etwas Schatten in der Mittagshitze. Nach Norden zu schützen höhere Gehölze wie zum Beispiel eine Zirbe (Pinus cembra), eine immergrüne Magnolie (Magnolia grandiflora) und eine Hänge-Himalayazeder (Cedrus deodara 'Pendula'). Als Sitzgelegenheiten dienen halbierte Baumstämme, eine Bank aus einem Eichenpfosten und ein Stein, der sich in der Sonne erwärmt, was des Nachts sehr angenehm ist. Zum Grillen verwenden wir ein Dreibein, in das man eine Pfanne, einen Rost oder einen Kupferkessel einhängen kann.
Wunderbar, an lauen Nächten hier am Feuer zu sitzen, dem Gezirpe der Grillen zu lauschen und umgebenden von duftenden mediterranen Kräutern ein Gläschen Wein zu genießen.
Die Gärtnerei
Anfangs begannen wir Pflanzen nur für unseren Garten zu vermehren. Besonderes Saatgut aus fernen Ländern, Raritäten von diversen Gärtnereien im In- und Ausland, aber auch heimische Pflanzen zogen wir dafür heran und gaben überzählige an Gartenbesucher und Freunde ab.
Doch nach und nach wuchs die Pflanzenpallette und das Interesse, es folgte ein Webshop und im Frühjahr 2021 der Bau einer kleinen Gärtnerei auf einem angrenzenden Grundstück. Im Herbst 2025 folgte ein Foliengewächshaus für frostempfindliche Pflanzen und für die Vermehrung.
Nun können Sie Sich im Garten inspirieren lassen und finden auch nebenan gleich die passenden Raritäten für Ihren eigenen Gartentraum.
Die Gärtnerei ist wie der Garten nur nach Terminvereinbarung und an den Veranstaltungen im Garten geöffnet.
Gerne kann in unserem Webshop, dem Yuccashop, bestellt und vor Ort abgeholt werden.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Unser Onlineshop: Yuccashop



























