Der Garten gliedert sich in verschiedene Bereiche, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Entlang der Straße befinden sich die üppigen Gärten mit Pflanzen, die es nicht allzu trocken möchten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Wohnhauses hingegen befindet sich der Grillplatz und im Anschluss unser Wüstengarten. Dazu gesellen sich noch verschiedene kleinere Beete und Bereiche, die der Obst und Gemüsekultur gewidmet sind. All dies ist umgeben von artenreichen Wiesen in einer malerischen Landschaft. Klicken Sie auf die Links in den Kurzbeschreibungen der Gartenbereiche, um mehr zu erfahren oder lesen Sie einfach unterhalb der Übersicht der Reihe nach weiter. Eine kleine Auswahl an Bildern gibt es auf der Seite Fotoalben. Alle bisherigen Fotoalben finden Sie in unserem Archiv. Ein Klick auf die Bilder in den ausführlichen Beschreibung öffnet die dazugehörigen, animierten Fotoalben. (Falls verfügbar) Zum Betrachten dieser benötigen Sie Adobe Flash Player, den Sie hier gratis beziehen können.

Der Wüstengarten

Der besondere Garten in der Steiermark
© Der Wüstengarten, Gerhard & Birgit Gußmagg
Unser Garten
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Impressum Haftungsausschluss und Datenschutz 		

Der Wüstengarten

Mit etwa 2600 m² ist dies der größte, auffälligste und somit namensgebende Teil des Gartens. Hierzu zählen aber auch die Wiese und die mit Yuccas gespickte Böschung am Rande. Die speziell angelegten Wüstenbeete kommen auf schätzungsweise 1000 m² Mit dem Bau des ersten Beetes habe ich im Frühling 2004 begonnen. Schon bald wurde es erweitert und das zieht sich nun bis zum Frühling 2016 hin, in dem das bisher letzte Beet errichtet wurde. Hier dominieren vor allem die Palmlilien (Yucca spp.), aber schon von Frühling bis zum Herbst blüht es hier so üppig, das  kaum von einer Wüste gesprochen werden kann. Doch die vielen winterharten Kakteen und Agaven verweisen auf den Grundgedanken dahinter. Tatsächlich verwende ich Pflanzen jeglicher Art und Herkunft in den Beeten, solange sie mit den gebotenen Standortbedingungen zurechtkommen und sie mir in das Bild passen. Neben der großen Vielfalt an Yuccas gibt es hier noch eine artenreiche Sammlung von winterharten Kakteen (Opuntia, Echinocereus und Escobaria), Mittagsblumen (Delosperma), Bartfaden (Penstemon) zu bestaunen. Gräser finden zwar überall im Garten Verwendung, sind in den Wüstenbeeten aber auch ein wichtiges Element. 2016 neu hinzugekommen ist ein kleines Araukarien-wäldchen (Araucaria araucana), das ich mir schon lange gewünscht hatte. Ein etwa 100 m² großer Teil mit feuchtigkeitsempfindlichen Pflanzen wird im Winter durch ein luftiges Regendach geschützt. <--- Zurück

Der Schattengarten

Ebenfalls 2004 baute ich den Schattengarten, der mit 150m² erheblich kleiner ist. Das liegt aber auch daran, dass es keine Möglichkeit der Expansion gibt, doch der Moorbeetgarten greift diese Pflanzengesellschaft nochmals auf. Durch einen Torbogen, flankiert von Bambus, betritt man den Garten, ein schmaler Weg gabelt sich und führt zum Sitzplatz unter der Bananensstaude oder jenem am Quellstein. Eine Hanfpalme und andere Pflanzen drängen in den Weg, aber bis zu einem gewissen Grad lassen wir das zu. Dadurch entsteht ein gewisses „Dschungelfeeling“, welches an einen mystischen, geheimen Garten denken lässt, den man erst erforschen muss. Zu den dominanten Pflanzen hier zählen die schon genannte Bananenstaude (Musa basjo) und der Bambus (Semiarundinaria sp.) am Eingang. Eine Besonderheit ist die ausgepflanzte Wollemie (Wollemia nobilis), welche schon einige Winter mit Vliesschutz überstanden hat. Zur Blütezeit auffallend sind noch besonders die Kamelien (Camellia japonica und C. sasanqua), winterharten Fuchsien (Fuchsia spp.) und Begonien (Begonia grandis), sowie eine Reihe weiterer Schattenstauden. <--- Zurück

Der Moorbeetgarten

Der Wunsch nach einem eigenen Moorbeet wurde 2006 umgesetzt. Hierbei ist das eigentliche Moorbeet, welches leider nur wenige m² ausmacht, in eine waldähnliche Anpflanzung eingefügt, die ähnlich wie im Schattengarten aufgebaut ist. Schatten spendet hier, neben einigen alten Zwetschkenbäumen ein Maulbeerbaum (Morus nigra). Umrandet ist der Garten mit einer bunten Gehölzsammlung: Korkeiche (Quercus suber), Zwerg-Küstenmamutbaum (Sequoa sempervirens 'Adpressa'), Bunter Etagenhartriegel (Cornus controversa 'Variegata'), Lavendelheide (Pieris spp.), einer Grevillea victoriae und vielem mehr. Natürlich sind die Schlauchpflanzen (Sarracenia spp.) und andere Moorbewohner das Highlight hier. Zusätzlich zu diesem Moorbeet sind in den Wüstenbeeten ebenfalls zwei kleine Moorsenken integriert. In naher Zukunft soll dieser Garten um ein weiteres Moorbeet und bestenfalls sogar um einen Lotusteich erweitert werden. Leider steht an jener Stelle ein großer Nussbaum, dessen Rodung schweres Gerät verlangt. Daher wird dieses Vorhaben wohl noch eine Weile hinausgeschoben. <--- Zurück

Der Grillplatz

„Als aus einem Hügel eine Senke wurde“ Geboren wurde die Idee für diesen Grillplatz an langen, warmen Sommernächten, an denen wir am Lagerfeuer am Fuße eines Erdhügels vom Hauszubau saßen. 2001 begann ich die Idee umzusetzen und baute einen leicht versenkten, von niedrigen Steinmauern umgebenen, kreisrunden Platz mit einer Feuerstelle in der Mitte. In einer kleinen Nische wächst ein Feigenbaum. Eine Blumenesche (Fraxinus ornus) spendet etwas Schatten in der Mittagshitze. Nach Norden zu schützen höhere Gehölze wie zum Beispiel eine Zirbe (Pinus cembra), eine immergrüne Magnolie (Magnolia grandiflora) und eine Hänge-Himalayazeder (Cedrus deodara 'Pendula'). Als Sitzgelegenheiten dienen halbierte Baumstämme, eine Bank aus einem Eichenpfosten und ein Stein, der sich in der Sonne erwärmt, was des Nachts sehr angenehm ist. Zum Grillen verwenden wir ein Dreibein, in das man eine Pfanne, einen Rost oder einen Kupferkessel einhängen kann. <--- Zurück

Verschiedene kleinere Beete

Klein, aber keineswegs unwichtig in der Gestaltung unseres Gartens! Da dem Wunsch etwas zu gestalten und zu verschönern mein ständiger Begleiter ist, aber nicht immer große Projekte in Angriff genommen werden können, geschweige denn gepflegt, sind an allerlei Stellen kleine Beete entstanden. Einerseits befriedigt es das Verlangen nach Ideenverwirklichung, anderseits kann man so die Grenzen zwischen eigentlichem Garten und landwirtschaftlich genutzten Flächen verwischen und fließende Übergänge schaffen. Nicht zuletzt aber auch eine gute Möglichkeit, wieder einige Pflanzen unter zu bringen, die schon sehnsüchtig auf ein Plätzchen im Garten warten. <--- Zurück

Der Bauerngarten

Für uns zuhause einfach nur “Garten”, denn der Begriff “Bauerngarten” ist etwas überstrapaziert. Allein, wenn ich an die propagierten Buchs-Einfassungen denke, welche immer nur Klischee waren. Doch dieser Begriff ist allen Besuchern bekannt und ein gutes Alibi, falls mal keine Zeit mehr war, für etwas mehr Ordnung zu sorgen. Ein “echter Bauerngarten” ist für mich etwas, was nicht planbar ist. Er ist die Summe aus Gemüse, Stauden die meist von einem Garten in den anderen gereicht wurden und Sommerblumen, die sich selbst aus Samen erhalten. Die Summe all dieser Zutaten kann eigentlich nur buntes Chaos sein, in das immer mal eine ordnende Hand eingreift. Aber ein buntes Durcheinander bleibt es immer. Mischkultur einfach! Außerdem erfüllte jede Pflanze in so einem Garten einen Zweck, und sei es nur als Grab- oder Tischdekoration. Somit handelt es sich um einen reinen Nutzgarten. Was schön ist und was nicht, liegt aber ohnehin im Auge des Betrachters. Soweit meine Definition, die sicher auch durch meine Kindheit hier am Bauernhof beeinflusst ist. <--- Zurück

Obstgarten und Wiesen

Zum Obstgarten kann ich nur sagen, dass es für mich kaum etwas Schöneres gibt, als naschend durch den Garten zu schlendern. Hier eine Erdbeere, da eine Kirsche… Das ist der beste Chill-out für mich! Die Wiesen sind hier noch sehr artenreich, was nicht mehr selbstverständlich ist. Diese schöne Kulisse für den Garten und unser Heim ist unbezahlbar und bedarf auch der richtigen Pflege. Die Böschungen an den Grundstücksgrenzen sind teilweise bepflanzt und werden grundsätzlich nur einmal jährlich gemäht. <--- Zurück

Der Steingarten

Zum Schluss der Garten, mit dem alles begann. Aber er ist auch der Teil, welcher bei der Pflege meist als Letzter dran ist. Als ich mit meiner Gärtnerlehre begann, war sofort klar, dass ich mich auch daheim verwirklichen muss. So habe ich ein stark verunkrautetes Fleckchen an der Straße auserkoren, auf welcher bis dahin Himbeeren und Johannisbeersträucher wuchsen. Ich war mit großem Eifer an der Arbeit, verschlang Ratgeber und versuchte ein Alpinum mit lauter schönen Alpenpflanzen zu gestalten. Bald wurde mir jedoch klar, dass es grundsätzlich zwei Arten von Steingartenpflanzen im Standardsortiment gab. Jene, die schwierig zu kultivieren sind und schnell eingehen und solche, die in kürzester Zeit alles zu wuchern. Interessant auch, wie groß “Zwergkoniferen” nach über 20 Jahren werden können. Erst durch die Erfahrungen, die ich mit diesem Steingarten machte, wurde mir klar, dass ich die Pflanzen für so eine Gartenanlage nicht im niederschlagsreichen, kühlen Hochgebirgslagen suchen muss, sondern mich auf Pflanzen aus trocken-heißen Klimazonen mit kalten Wintern konzentrieren sollte. Man könnte sagen, mit diesem Beet wurde der Grundstein für den Wüstengarten gelegt. Tatsächlich pflanzte ich dort meine erste winterharte Opuntie, und sie steht da immer noch. <--- Zurück
Der Schattengarten                                               Dieser Gartenteil mit kleinen Wasserspielen und einem kühlen Sitzplatz unter einer mächtigen Bananenstaude wurde als Gegenpol zum heißen und sonnigen Wüstengarten gebaut. Mehr erfahren.
Der Moorbeetgarten                                              Nur durch die Zufahrtsstraße vom Schattengarten getrennt, beherbergt dieser ähnliche Teil ein Moorbeet mit Insekten fressenden Pflanzen. Kamelien, Pieris und mehr umranden es. Mehr erfahren.
Der Grillplatz                                               Die von einer niedrigen Steinmauer umgebene Feuerstelle ist ein sehr gemütlicher Ort zum Grillen oder unter dem Feigenbaum kleine Sommerpartys mit Freunden zu feiern. Mehr erfahren.
Der Wüstengarten                                               Dies ist der größte und sicherlich eindrucksvollste Bereich des Gartens, dem auch wir die größte Aufmerksamkeit schenken. Hier gibt es immer was zu bestaunen! Mehr erfahren.
Der Bauerngarten                                               Dies war schon immer unser Gemüsegarten mit vielen Blumen. Eigentlich aber nur ein buntes Chaos aus Schönem und Nützlichem, was einen Bauerngarten durchaus charmant macht. Mehr erfahren.
Obstgarten und Wiesen                                               Besonders zur Obstbaum- Blüte ein Paradies. Und frisches Obst aus dem eigenen Garten schmeckt einfach am besten! Die artenreichen Wiesen sind Lebensraum für viele Tiere. Mehr erfahren.
Der Steingarten                                               Mein allererstes Projekt, das ich umgesetzt habe.  Kein Vorzeigeobjekt als Alpinum im eigentlichen Sinn, aber hier habe ich meine ersten Erfahrungen gesammelt und wurde Pflanzensammler. Mehr erfahren.
Verschiedene Beete                                               Neben den diversen Themengärten sind rund um das Haus eine Vielzahl von kleinen Beeten angelegt. Damit schaffen wir einen fließenden Übergang zur Umgebung. Mehr erfahren.
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Der Garten gliedert sich in verschiedene Bereiche, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Entlang der Straße befinden sich die üppigen Gärten mit Pflanzen, die es nicht allzu trocken möchten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Wohnhauses hingegen befindet sich der Grillplatz und im Anschluss unser Wüstengarten. Dazu gesellen sich noch verschiedene kleinere Beete und Bereiche, die der Obst und Gemüsekultur gewidmet sind. All dies ist umgeben von artenreichen Wiesen in einer malerischen Landschaft. Klicken Sie auf die Links in den Kurzbeschreibungen der Gartenbereiche, um mehr zu erfahren oder lesen Sie einfach unterhalb der Übersicht der Reihe nach weiter. Eine kleine Auswahl an Bildern gibt es auf der Seite Fotoalben. Alle bisherigen Fotoalben finden Sie in unserem Archiv. Ein Klick auf die Bilder in den ausführlichen Beschreibung öffnet die dazugehörigen, animierten Fotoalben. (Falls verfügbar) Zum Betrachten dieser benötigen Sie Adobe Flash Player, den Sie hier  gratis beziehen können.

Der Wüstengarten

Der besondere Garten in der Steiermark
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Der Wüstengarten

Mit etwa 2600 m² ist dies der größte, auffälligste und somit namensgebende Teil des Gartens. Hierzu zählen aber auch die Wiese und die mit Yuccas gespickte Böschung am Rande. Die speziell angelegten Wüstenbeete kommen auf schätzungsweise 1000 m² Mit dem Bau des ersten Beetes habe ich im Frühling 2004 begonnen. Schon bald wurde es erweitert und das zieht sich nun bis zum Frühling 2016 hin, in dem das bisher letzte Beet errichtet wurde. Hier dominieren vor allem die Palmlilien (Yucca spp.), aber schon von Frühling bis zum Herbst blüht es hier so üppig, das  kaum von einer Wüste gesprochen werden kann. Doch die vielen winterharten Kakteen und Agaven verweisen auf den Grundgedanken dahinter. Tatsächlich verwende ich Pflanzen jeglicher Art und Herkunft in den Beeten, solange sie mit den gebotenen Standortbedingungen zurechtkommen und sie mir in das Bild passen. Neben der großen Vielfalt an Yuccas gibt es hier noch eine artenreiche Sammlung von winterharten Kakteen (Opuntia, Echinocereus und Escobaria), Mittagsblumen (Delosperma), Bartfaden (Penstemon) zu bestaunen. Gräser finden zwar überall im Garten Verwendung, sind in den Wüstenbeeten aber auch ein wichtiges Element. 2016 neu hinzugekommen ist ein kleines Araukarien-wäldchen (Araucaria araucana), das ich mir schon lange gewünscht hatte. Ein etwa 100 m² großer Teil mit feuchtigkeitsempfindlichen Pflanzen wird im Winter durch ein luftiges Regendach geschützt. <--- Zurück

Der Schattengarten

Ebenfalls 2004 baute ich den Schattengarten, der mit 150m² erheblich kleiner ist. Das liegt aber auch daran, dass es keine Möglichkeit der Expansion gibt, doch der Moorbeetgarten greift diese Pflanzengesellschaft nochmals auf. Durch einen Torbogen, flankiert von Bambus, betritt man den Garten, ein schmaler Weg gabelt sich und führt zum Sitzplatz unter der Bananensstaude oder jenem am Quellstein. Eine Hanfpalme und andere Pflanzen drängen in den Weg, aber bis zu einem gewissen Grad lassen wir das zu. Dadurch entsteht ein gewisses „Dschungelfeeling“, welches an einen mystischen, geheimen Garten denken lässt, den man erst erforschen muss. Zu den dominanten Pflanzen hier zählen die schon genannte Bananenstaude (Musa basjo) und der Bambus (Semiarundinaria sp.) am Eingang. Eine Besonderheit ist die ausgepflanzte Wollemie (Wollemia nobilis), welche schon einige Winter mit Vliesschutz überstanden hat. Zur Blütezeit auffallend sind noch besonders die Kamelien (Camellia japonica und C. sasanqua), winterharten Fuchsien (Fuchsia spp.) und Begonien (Begonia grandis), sowie eine Reihe weiterer Schattenstauden. <--- Zurück

Der Moorbeetgarten

Der Wunsch nach einem eigenen Moorbeet wurde 2006 umgesetzt. Hierbei ist das eigentliche Moorbeet, welches leider nur wenige m² ausmacht, in eine waldähnliche Anpflanzung eingefügt, die ähnlich wie im Schattengarten aufgebaut ist. Schatten spendet hier, neben einigen alten Zwetschkenbäumen ein Maulbeerbaum (Morus nigra). Umrandet ist der Garten mit einer bunten Gehölzsammlung: Korkeiche (Quercus suber), Zwerg- Küstenmamutbaum (Sequoa sempervirens 'Adpressa'), Bunter Etagenhartriegel (Cornus controversa 'Variegata'), Lavendelheide (Pieris spp.), einer Grevillea victoriae und vielem mehr. Natürlich sind die Schlauchpflanzen (Sarracenia spp.) und andere Moorbewohner das Highlight hier. Zusätzlich zu diesem Moorbeet sind in den Wüstenbeeten ebenfalls zwei kleine Moorsenken integriert. In naher Zukunft soll dieser Garten um ein weiteres Moorbeet und bestenfalls sogar um einen Lotusteich erweitert werden. Leider steht an jener Stelle ein großer Nussbaum, dessen Rodung schweres Gerät verlangt. Daher wird dieses Vorhaben wohl noch eine Weile hinausgeschoben. <--- Zurück

Der Grillplatz

„Als aus einem Hügel eine Senke wurde“ Geboren wurde die Idee für diesen Grillplatz an langen, warmen Sommernächten, an denen wir am Lagerfeuer am Fuße eines Erdhügels vom Hauszubau saßen. 2001 begann ich die Idee umzusetzen und baute einen leicht versenkten, von niedrigen Steinmauern umgebenen, kreisrunden Platz mit einer Feuerstelle in der Mitte. In einer kleinen Nische wächst ein Feigenbaum. Eine Blumenesche (Fraxinus ornus) spendet etwas Schatten in der Mittagshitze. Nach Norden zu schützen höhere Gehölze wie zum Beispiel eine Zirbe (Pinus cembra), eine immergrüne Magnolie (Magnolia grandiflora) und eine Hänge-Himalayazeder (Cedrus deodara 'Pendula'). Als Sitzgelegenheiten dienen halbierte Baumstämme, eine Bank aus einem Eichenpfosten und ein Stein, der sich in der Sonne erwärmt, was des Nachts sehr angenehm ist. Zum Grillen verwenden wir ein Dreibein, in das man eine Pfanne, einen Rost oder einen Kupferkessel einhängen kann. <--- Zurück

Verschiedene kleinere Beete

Klein, aber keineswegs unwichtig in der Gestaltung unseres Gartens! Da dem Wunsch etwas zu gestalten und zu verschönern mein ständiger Begleiter ist, aber nicht immer große Projekte in Angriff genommen werden können, geschweige denn gepflegt, sind an allerlei Stellen kleine Beete entstanden. Einerseits befriedigt es das Verlangen nach Ideenverwirklichung, anderseits kann man so die Grenzen zwischen eigentlichem Garten und landwirtschaftlich genutzten Flächen verwischen und fließende Übergänge schaffen. Nicht zuletzt aber auch eine gute Möglichkeit, wieder einige Pflanzen unter zu bringen, die schon sehnsüchtig auf ein Plätzchen im Garten warten. <--- Zurück

Der Bauerngarten

Für uns zuhause einfach nur “Garten”, denn der Begriff “Bauerngarten” ist etwas überstrapaziert. Allein, wenn ich an die propagierten Buchs-Einfassungen denke, welche immer nur Klischee waren. Doch dieser Begriff ist allen Besuchern bekannt und ein gutes Alibi, falls mal keine Zeit mehr war, für etwas mehr Ordnung zu sorgen. Ein “echter Bauerngarten” ist für mich etwas, was nicht planbar ist. Er ist die Summe aus Gemüse, Stauden die meist von einem Garten in den anderen gereicht wurden und Sommerblumen, die sich selbst aus Samen erhalten. Die Summe all dieser Zutaten kann eigentlich nur buntes Chaos sein, in das immer mal eine ordnende Hand eingreift. Aber ein buntes Durcheinander bleibt es immer. Mischkultur einfach! Außerdem erfüllte jede Pflanze in so einem Garten einen Zweck, und sei es nur als Grab- oder Tischdekoration. Somit handelt es sich um einen reinen Nutzgarten. Was schön ist und was nicht, liegt aber ohnehin im Auge des Betrachters. Soweit meine Definition, die sicher auch durch meine Kindheit hier am Bauernhof beeinflusst ist. <--- Zurück

Obstgarten und

Wiesen

Zum Obstgarten kann ich nur sagen, dass es für mich kaum etwas Schöneres gibt, als naschend durch den Garten zu schlendern. Hier eine Erdbeere, da eine Kirsche… Das ist der beste Chill-out für mich! Die Wiesen sind hier noch sehr artenreich, was nicht mehr selbstverständlich ist. Diese schöne Kulisse für den Garten und unser Heim ist unbezahlbar und bedarf auch der richtigen Pflege. Die Böschungen an den Grundstücksgrenzen sind teilweise bepflanzt und werden grundsätzlich nur einmal jährlich gemäht. <--- Zurück

Der Steingarten

Zum Schluss der Garten, mit dem alles begann. Aber er ist auch der Teil, welcher bei der Pflege meist als Letzter dran ist. Als ich mit meiner Gärtnerlehre begann, war sofort klar, dass ich mich auch daheim verwirklichen muss. So habe ich ein stark verunkrautetes Fleckchen an der Straße auserkoren, auf welcher bis dahin Himbeeren und Johannisbeersträucher wuchsen. Ich war mit großem Eifer an der Arbeit, verschlang Ratgeber und versuchte ein Alpinum mit lauter schönen Alpenpflanzen zu gestalten. Bald wurde mir jedoch klar, dass es grundsätzlich zwei Arten von Steingartenpflanzen im Standardsortiment gab. Jene, die schwierig zu kultivieren sind und schnell eingehen und solche, die in kürzester Zeit alles zu wuchern. Interessant auch, wie groß “Zwergkoniferen” nach über 20 Jahren werden können. Erst durch die Erfahrungen, die ich mit diesem Steingarten machte, wurde mir klar, dass ich die Pflanzen für so eine Gartenanlage nicht im niederschlagsreichen, kühlen Hochgebirgslagen suchen muss, sondern mich auf Pflanzen aus trocken-heißen Klimazonen mit kalten Wintern konzentrieren sollte. Man könnte sagen, mit diesem Beet wurde der Grundstein für den Wüstengarten gelegt. Tatsächlich pflanzte ich dort meine erste winterharte Opuntie, und sie steht da immer noch. <--- Zurück
Der Bauerngarten                                               Dies war schon immer unser Gemüsegarten mit vielen Blumen. Eigentlich aber nur ein buntes Chaos aus Schönem und Nützlichem, was einen Bauerngarten durchaus charmant macht. Mehr erfahren.
Obstgarten und Wiesen                                               Besonders zur Obstbaum- Blüte ein Paradies. Und frisches Obst aus dem eigenen Garten schmeckt einfach am besten! Die artenreichen Wiesen sind Lebensraum für viele Tiere. Mehr erfahren.
Der Steingarten                                               Mein allererstes Projekt, das ich umgesetzt habe.  Kein Vorzeigeobjekt als Alpinum im eigentlichen Sinn, aber hier habe ich meine ersten Erfahrungen gesammelt und wurde Pflanzensammler. Mehr erfahren.
Verschiedene Beete                                               Neben den diversen Themengärten sind rund um das Haus eine Vielzahl von kleinen Beeten angelegt. Damit schaffen wir einen fließenden Übergang zur Umgebung. Mehr erfahren.
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Der Schattengarten                                               Dieser Gartenteil mit kleinen Wasserspielen und einem kühlen Sitzplatz unter einer mächtigen Bananenstaude wurde als Gegenpol zum heißen und sonnigen Wüstengarten gebaut. Mehr erfahren.
Der Moorbeetgarten                                              Nur durch die Zufahrtsstraße vom Schattengarten getrennt, beherbergt dieser ähnliche Teil ein Moorbeet mit Insekten fressenden Pflanzen. Kamelien, Pieris und mehr umranden es. Mehr erfahren.
Der Grillplatz                                               Die von einer niedrigen Steinmauer umgebene Feuerstelle ist ein sehr gemütlicher Ort zum Grillen oder unter dem Feigenbaum kleine Sommerpartys mit Freunden zu feiern. Mehr erfahren.
Der Wüstengarten                                               Dies ist der größte und sicherlich eindrucksvollste Bereich des Gartens, dem auch wir die größte Aufmerksamkeit schenken. Hier gibt es immer was zu bestaunen! Mehr erfahren.
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